Angehende Futtermittelkontrolleure besichtigen Premixhersteller

 Futtermittelkontrolleure in Haldensleben


Am 09.04.2013 wurde angehenden Kontrolleuren verschiedener Landesbehörden 
aller Bundesländer (Teilnehmer des Sachkundelehrgangs Amtl. Futtermittelkontrolle 
auf Burg Warberg) das Premix- und Mineralfutterwerk am Standort in Haldensleben 
vorgestellt. Durch einen Vortrag von Dr. Eckhardt wurde den Anwesenden ein Einblick 
in das Qualitätsmanagementsystem des Unternehmens gewährt.

Im Mittelpunkt des Vortrags von stand die praktische Handhabung des HACCP-Konzepts.

Foto: QM-Beauftragter Dr. Ottmar Eckhardt (links); Mark Zimmermann (Werksleiter Haldensleben; 4. von links) mit Besuchergruppe in der überdachten lose-Verladung.

Anschließend bekamen die angehenden Kontrolleure in einer Betriebsbesichtigung 
einen Einblick hinter die Produktionsabläufe. Mark Zimmermann, Werksleiter an diesem 
Standort, führte die Gruppe, dem Warenfluss folgend von der Rohwarenannahme und 
Lagerung über die Dosierung, das Mischen und Verwiegen bis zur Abfüllung in Säcke, 
Big-Bags oder lose Silo-LKW.
 

„Ich habe viele interessante Erkenntnisse gewonnen, wo die Probleme und Schwerpunkte in der Praxis eines Premixherstellers liegen und welchen Aufwand 
die Deutsche Vilomix betreibe, um die Sicherheit und Qualität der produzierten Vormischungen und Mineralfutters zu gewährleisten", berichtet ein Teilnehmer.


Am Sachkundelehrgang nahmen 11 Personen teil, unter der Leitung von Dr. Annemarie Heinecke, Bundeslehranstalt Warberg e.V.  www.burg-warberg.de
 

Die Ausbildung Futtermittelkontrolleur:

Personen, die nach dem 8.Oktober 2003 mit der Durchführung der Amtl. Futtermittelüber-wachung betraut wurden, müssen zusätzlich eine erfolgreiche Teilnahme am Sachkunde-lehrgang zum Futtemittelkontrolleur nachweisen.

Die theoretische Ausbildung der Teilnehmer findet insgesamt über zehn Monate, von Herbst bis Mai, in der Bundeslehranstalt des Agrarhandels auf Burg Warberg (Niedersachsen bei Helmstedt) statt.
Dozenten verschiedener Fachgebiete aus der gesamten Bundesrepublik werden ausgewählt, den tätigkeitsbezogenen Unterricht von mindestens zehn Wochen durchzuführen.

Die praktische Unterweisung behandelt Fachgebiete wie Futtermittelrecht, Betriebs- und Umwelthygiene und Tierernährungslehre.


Das HACCP-Konzept bei Futtermitteln:


Das HACCP-System (engl.: Hazard Analysis Critical Control Points) basiert auf der Risikoanalyse eines Prozesses (Hazard Analysis) und das anschließende Bestimmen 
von Kontrollmaßnahmen (Control Points) an den Schwachstellen (Critical) für diesen 
Prozess.
Es handelt sich dabei um eine Analyse von Risiken und Gefahren für Mensch, Tier und 
Umwelt, die im Prozess der Anlieferung, Lagerung, Verarbeitung, Herstellung und Verteilung 
im Zusammenhang mit den verwendeten Rohstoffen, Zutaten oder Fertigprodukten auftreten können.

Die HACCP-Analyse wird betriebsspezifisch angewandt und aufgrund von EU-Vorschriften 
durch die Futtermittelüberwachungsbehörden kontrolliert.
 
 
 

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