Einfluss geschützter Fette, Cholin und CLA auf Leber- und Blutparameter bei Milchkühen und Schafen.

CLA Milchvieh Fruchtbarkeit 
Bericht von Cora Furken
Tierärztin in Niedersachsen
 
 
 

 

 

 

 

 

Effekte verschiedener Supplementationen (geschützte Fette, 
Cholin und konjugierte Linolsäure) auf metabolische Leber- und Blutparameter bei Milchkühen und Schafen.


Zusammenfassung des Vortrags von Husveth F., Gaál T. , Elek P., Karcagi R.
Budapest, Ungarn. Perth, Australien.
 
 

Einsatz von Cholin

Eine ungarische Studie hat sich mit dem Effekt von pansengeschütztem Cholin 
(RPC) auf den Leberstoffwechsel beschäftigt. Es wurden 20 Kühe in zwei Gruppen aufgeteilt; der Versuchsgruppe wurde das RPC 3 Wochen vor der Kalbung bis 
8 Wochen nach der Kalbung zugefüttert.

Zur Beurteilung des Leberstoffwechsels wurden Blutproben genommen und der 
Gehalt an Leberenzymen, die bei einer Leberschädigung ins Blut gelangen, bestimmt.
Darüberhinaus wurde das Verhältnis von Fett und Stärke in der Leber gemessen.

Durch die Zugabe von RPC lag die Leberenzymkonzentration niedriger als in der Kontrollgruppe. Das bedeutet, dass weniger Leberzellen abgestorben und die Leber
somit weniger belastet war. Auch das Verhältnis von Leberstärke und –fett hat sich
zugunsten der Stärke verschoben, so dass auch hier die Gefahr einer Leberverfettung niedriger lag 
 

Einsatz von pansengeschützter Fette

In einem anderen Versuch wurden pansengeschützte Fette im Zeitraum um die 
Abkalbung getestet. Sie sollen der frischlaktierenden Kuh zusätzliche Energie zur 
Verfügung stellen und dabei den Pansen entlasten. Anhand von Blutuntersuchungen konnte auch bei geschützten Fetten gezeigt werden, dass die Energiemangelsituation 
nach der Kalbung entschärft und die Leberwerte verbessert wurden.


Einsatz von Konjugierte Linolsäure (CLA)

Der Einsatz von konjugierter Linolsäure (CLA) ist auch bei Milchschafen im hochtra-
genden Bereich möglich und interessant. In einem ungarischen Versuch wurde dabei 
der Einfluss von CLA auf die Milchleistung und die Lebergesundheit getestet. 
Hierzu wurden Blutproben entnommen und untersucht. Die Ergebnisse zeigten eine geringere Leberbelastung und die Gefahr einer Fettansammlung in der Leber war 
geringer. Tatsächlich konnte durch die CLA-Zulage eine geringere Leberbelastung 
anhand des Blutes festgestellt werden  
 
 
Cora Furken berichtet von der Internationale Konferenz:
Prophylaxe von Herden- und Produktionskrankheiten (ICPPD) 2011
Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig
7. und 8. Oktober 2011
 
 
 

Abbildung: Fettleber bei Milchkühen

 
 CLA-Versuch Riswick Gewicht
 
Fettleber (links) im Vergleich zu einer unauffälligen Leber (rechts)
 

Vilomix ... damit´s Futter stimmt!

Vormischungen • Mineralfutter • Spezialprodukte • Einzelkomponenten • VilomixfermBiogas